Zarjadniski zwjazk-Verwaltungsverband
 
 
Folklorny festiwal-Folklorefestival
 
 
TCM
 
 
Lausitz.de
 
 
Oberlausitz.com
 
 
Starownja-Altersheim
 
Sprachwahl:

Feuerwehr in Crostwitz (Wohnjowa wobora Chrósćicy)

Neben der planmäßigen Dienste und der Bereitschaft bei Einsätzen, ist die Freiwillige Feuerwehr Crostwitz auch bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ereignissen präsent. Unter anderem gehört das Absichern Gewährleistung der Sicherheit bei kirchlichen Festen, wie zum Beispiel dem Osterreiten und bei öffentlichen Veranstaltungen wie das Internationale Folklorefestival, welches alle zwei Jahre bei uns im Ort stattfindet, zu einer bereits gewohnten Aufgabe.

Auch bei Konzerten und Veranstaltungen, die in der Crostwitzer Mehrzweckhalle stattfinden und auch jährlich wiederkehrenden Felstlichkeiten im Ort ist die Feuerwehr ständig im Einsatz.
Ebenso wichtig ist die ständige Pflege und Erhaltung der für die Einsätze notwendigen Fahrzeuge und Gerätschaften der FFW. 
Jährlich werden mehrere Übungen der gesamten Feuerwehrmannschaft durchgeführt und die regelmäßige Teilnahme an Feuerwehrwettkämpfen ist für unsere Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil des Dienstes.

Die Mitglieder nehmen jedes Jahr an diversen Aus- und Weiterbildungen teil, um die Qualität der eigenen Einsatzkraft und das Wissen zu steigern und zu erweitern.
Zunehmend ist die FFW Crostwitz auch im Bereich der Zusammenarbeit mit der Schule und dem Kindergarten aktiv. Spielerisch möchte man die Kinder und Jugendlichen mit der Tätigkeit der FFW vertraut machen und somit auch zukünftigen Kameraden den Weg weisen.

Aus der Feuerwehrchronik

1822 erhielt Croswitz die erste Spritze zum Feuerlöschen, die von dem Crostwitzer Georg Kießlink gebaut wurde. Diese Spritze leistete lange Jahre treue Dienste.

1854 bestand eine organisierte Feuerwehr in Crostwitz. Der erste erwähnte Spritzenmeister war Jakob Waurick.

1859 musste für das vorhandene Spritzenhaus eine Brandschutzversicherung abgeschlossen werden.

Am 8. Januar 1867 wurde Michael Kockel zum neuen Spritzenmeister gewählt.

Eine neue Spritze wurde für die Feuerwehr am 21. Juli 1891 gekauft. Sie kostete 950 Mark und der dazugehörige Schlauch 18 Mark. Angezahlt wurden 350 Mark. Die Spritze kam bis Kamenz mit der Eisenbahn, von dort wurde sie abgeholt. (Transportkosten 6 Mark) Der Lieferant war Fa. Schöne aus Schmalzmühle. Die restlichen 600 Mark wurden von der Landesbrandversicherung bezahlt. Die Gemeinde musste jährlich 150 Mark an die Versicherung zurückzahlen.

Am 15. März 1906 fasste der Gemeinderat den Beschluss eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen. Verpflichten sollten sich alle männlichen Einwohner von Crostwitz zwischen dem 17. und 45. Lebensjahr. Es sollten jährlich  4 Übungen durchgeführt werden. In der von der königlichen Amtshauptmannschaft genehmigten Feuerlöschordnung am 4. März 1910 ist das Alter auf das 18. bis zum 40. Lebensjahr geändert worden. Befreit von diesem Pflichtdienst waren Kranke, Gebrechliche, Geistliche, Ärzte, Apotheker und Reichs-, Staats- und Gemeindebeamte.

Die königliche Amthauptmannschaft beauftragte den Crostwitzer Gemeinderat am 20. Juli 1919 eine Ortswehr zu bilden. Die Ortswehr hatte 42 Mitglieder und wurde auch mit Waffen ausgestattet. Die Waffen wurden von der Gemeinde gekauft und an die Ortswehr nur ausgegeben.
1921 wurde die Ortswehr wieder aufgelöst und die Waffen wieder eingesammelt. 

Der letzte große Brand in Crostwitz war am 10. August 1931. Das Feuer brach in der strohgedeckten Scheune eines Bauerngutes aus, durch das die Scheune mit der gesamten Ernte und zahlreichen landwirtschaftlichen Maschinen vernichtet wurde. Das Wohnhaus blieb erhalten. Durch Funkenflug geriet auch die 100m entfernt stehende Scheune des Besitzers Lebsa in Brand. Von dort sprangen die Flammen auf Zschunkas Stallung über. Beide Gebäude brannten nieder. Das Vieh konnte gerettet werden, man vermutete Brandstiftung.

1934 hatte die Pflichtfeuerwehr 50 Mitglieder

1941 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Crostwitz mit 20 Mitgliedern. Erster Wehrleiter war Herr Graf aus Crostwitz (571 Einwohner) 

1957 wurde der Antrag auf eine Stauvorrichtung im Bach Satkula gestellt und genehmigt.

Im Februar 1958 erhielten die Kameraden eine persönliche Schutzausrüstung bestehend aus einer Schutzkombination, Helm und Gurt und teilweise aus einer Atemschutzmaske.

Am 27.5.1959 wurde der Gemeinde Crostwitz die Feueralarmsirene zugeschickt. Diese wurde auf dem Gebäude des Hofes Scholze installiert. Zuvor erfolgte die Alarmierung mittels Tremolofanfare, was jedoch nicht ausreichend war.

1959 im April wurde in der Ratssitzung beschlossen, dass der Dorfteich zugeschüttet wird.

Die Feiwillige Feuerwehr Schwepnitz übergab am 28.10.1959 der Freiwilligen Feuerwehr in Crostwitz eine Tragkraftspritze TS8. Sie wurde zusammen mit
20 l Brennstoff übergeben. Übernehmender Wehrleiter: Lebsa

1960 bekam die FFW Crostwitz H-B-Druckschläuche.

Am 7. Juli 1961 wurde durch das VPKA nach Überprüfung festgelegt:
-die Gemeinde ist in Kontrollbereiche aufzuteilen
-jährliche Belehrung über den Brandschutz im Kindergarten und Schule
-im NAW ist eine zweite Wasserentnahmestelle an der Satkula zu errichten
-der Feuerlöschteich bei Berger muß in Ordnung gebracht werden.

1962 wurde mit dem Bau einer Stauvorrichtung in der Satkula begonnen.

Nach der Gemeindereform 1974 wurden die Gemeinden Crostwitz, Horka und Nucknitz zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Auch die drei einzelnen Feuerwehren wurden zur Freiwilligen Feuerwehr Crostwitz vereint. Die einzelnen Wehren erhielten den Status einer Kommandostelle. Der Leiter der FFW Crostwitz wurde Jakob Bresan aus Nucknitz, der diese Funktion bis 1982 ausübte.

1974/75 Neubau des Gerätehauses am jetzigen Standort.

1975 erhielt die FFW Crostwitz nach dem Beschluss des Rates des Kreises Kamenz ein Kleinlöschfahrzeug vom Typ B1000. In diesem Fahrzeug war alles notwendige zum Löscheinsatz vorrätig.
Das Fahrzeug wurde am 18. Dezember 1975 übergeben.

1982 wurde Kamerad Peter Suchy von der Ortswehr Crostwitz zum Gemeindewehrleiter gewählt, der diese Funktion bis 2004 ausübte. Danach übernahm Kamerad Peter Scholze aus Horka dieses Amt.  

1985 wurden in den Ortschaften Crostwitz, Horka, Caseritz  die vorhandenen Feuerlöschteiche rekonstruiert bzw. Feuerlöschteiche neu erbaut. Gesamtwert: 70 TM.

Die Feuerwehrsatzung der Gemeinde Crostwitz mit seinen Kommandostellen Horka und Nucknitz wurde 1992 verabschiedet.  

1996 Renovierung des Gerätehauses mit der Aufschrift: "Dobrowólna wohnjowa wobora"

Seit Juni 1998 Übungen für Feuerwehrsport, Disziplin "Löschangriff"

Im April 1999 wurde die Feuerwehrsatzung der Gemeinde Crostwitz überarbeitet und hat somit drei Ortswehren mit Ortswehrleitern und einen Gemeindewehrleiter, den Kameraden Peter Suchy.  

Am 11.7.1999 erste Teilnahme am Feuerwehrwettkampf in Horka.

Seit 2003 verfügt die Feuerwehr Crostwitz über ein neues Feuerlöschfahrzeug Typ TSF-W.  

Im August 2003 fand der erste Feuerwehrwettkampf in Crostwitz im Rahmen des Reit- und Springturniers statt.

Feuerwehrjugendbegegnung in Polen (Schlesien) im August 2005 bei der Partnergemeinde Lešnica. Durch diese Begegnung entstanden sehr gute Beziehungen zwischen den Feuerwehren von Crostwitz und Raszowa.

Besuch der OSP Raszowa im Juni 2006 anläßlich des 100jährigen Bestehens der Feuerwehr in Horka.

Statistik zum 31.10.2006

Überwiegend Hilfeleistungen bei Wassereinbrüchen, Sturmschäden, Ölspuren

 Jahr       

Einsätze     

 2000

     4

 2001

     5

 2002

     6

 2003

     4

 2004

     4

 2005

     6

 2006

     3